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Technologie
Die Powder Injection Moulding - Technologie (PIM) ist ein
Sammelbegriff für Metal Injection Moulding (MIM) und
Ceramic Injection Moulding (CIM).
Mit Hilfe dieser Technologie werden formkomplizierte Metall- und Keramikteile hergestellt. Ausgangsstoff ist ein so genannter
Feedstock, eine Mischung aus verschiedenen thermoplastischen Kunststoffen und Additiven (Bindemitteln), sowie feinsten
metallischen oder keramischen Pulvern.
Die Formgebung erfolgt mit Hilfe von Spritzgießmaschinen analog zum Kunststoffspritzgießen (Spritzgießen).


In einem weiteren Verfahrensschritt werden zumindest Teile des organischen Binders durch z. B. Lösemittel entfernt (Entbindern).

Im abschließenden Verfahrensschritt erfolgen die Entfernung der Restbinderanteile und die Verdichtung der Pulverkörper über Diffusion bei hohen Temperaturen (Sintern).

Die so entstandenen „Sinterrohteile“, die bereits eine hohe Präzision und alle wesentlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften des Bauteils aufweisen, können nun den gewünschten Nacharbeiten zugeführt werden. Besonderen Wert legen wir dabei auf die an das Verfahren angepasste Wärmebehandlung.
Alle weiteren mechanischen, physikalischen oder chemischen Nachbehandlungen erfolgen im Wesentlichen analog zu konventionellen Bauteilen.

Masse:
bis 20 g + 0,05 g
bis 100 g + 0,1 g
Längenmaße von ± 0,5 % bis ±0,15 % (ggf. < 0,10 %) des jeweiligen Maßes.
Oberflächen je nach verwendeten Pulvern (Ra = 1-3 µm) und jeweiliger Werkzeug - Oberfläche.
Chemische Zusammensetzung: Einhaltung der Toleranzen nach DIN.
Lagetoleranzen wie Ebenheit, Winkligkeit und Zentrizität hängen stark von der gewählten Geometrie der Bauteile ab werden gesondert vereinbart.
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