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Die Powder Injection Moulding - Technologie (PIM) ist ein
Sammelbegriff für
  • Metal Ingetion Moulding (MIM)
  • und Ceramic Injection Moulding (CIM).
PIM ist ein Verfahren der Pulvermetallurgie, welches aber die Formgebungsmöglichkeiten der Kunststofftechnik nutzt. Dazu werden Metall- oder Keramikpulver mit Kunststoffen gemischt und im Spritzgussverfahren verarbeitet. Die weiteern technologischen Schritte sind mit denen der Pulvermetallurgie nahezu identisch.
Mit Hilfe dieser Technologie werden formkomplizierte Metall- und Keramikteile hergestellt. Ausgangsstoff ist ein sogenannter
Feedstock, eine Mischung aus verschiedenen thermoplastischen
Kunststoffen und Additiven (Bindemitteln), sowie feinsten
metallischen und keramischen Pulvern.

Die Formgebung erfolgt mit Hilfe von herkömmlichen Spritzgießmaschinen analog zum Kunststoffspritzgießen. 
   
Spritzgießen:
Feedstockgranulat wird erhitzt und in das Werkzeug gespritzt.




Werkzeug öffnet für Herausgabe des Bauteils:

  
 
In einem weiteren Verfahrensschritt, dem Entbindern, werden
zumindest Teile des organischen Binders durch z.B. Lösemittel
entfernt. 
  
Entbindern:

 
 
Im abschließenden Verfahrensschritt erfolgen die Entfernung der Restbinderanteile und die Verdichtung der Pulverkörper über Diffusion bei hohen Temperaturen. 
 
Sintern:

 
 
Die so enstandenen "Sinterrohteile" weisen bereits jetzt eine hohe Präzision und alle wesentlichen physikalischen und chemischen
Eigenschaften des eigentlichen Bauteils auf.
Diese können nun den gewünschten Nacharbeiten zugeführt
werden. Besonderen Wert legen wir dabei auf die an das Verfahren angepasste Wärmebehandlung.

Alle weiteren mechanischen, physikalischen und chemischen Nachbehandlungen erfolgen im Wesentlichen analog zu
konventionell hergestellten Bauteilen.

 
 

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